FOTOistisch

1
Okt
2009

Und wieder überwunden

Für die einen...



ist es eine stinknormale, leere Zündholzschachtel.
Nichts Besonderes, mag man denken.

Für mich ist es hingegen viel mehr:
Ein stiller Zeuge für mein erfolgreiches Überwinden einer Feuerphobie. Ein Prozess, der sich über Jahre hinweg zog.
Ja, ich bin sehr stolz auf mich.
Endlich kann ich mich an dem Flammentanz einer Kerze wieder richtig erfreuen.

15
Sep
2009

Auflösung



Wie man sieht, hatte ein Großteil von Euch Recht.

Dieses Ding hatte ich vorgestern plötzlich in der Hand, als ich mit dem Rad auf einem Hoppelweg (wie ein Großteil der Straßen hier leider) unterwegs war- durchgerosteter Verbindungsbalken an der Leuchte.
Ein klares Zeichen dafür, dass mein Drahtesel sich langsam aber sicher in den (wohlverdienten) Altersruhestand verabschieden möchte. Nicht weiter verwunderlich, denn es dürfte mittlerweile über 14 Jahre alt sein.
Ich hoffe, ich kann es bald erlösen...und finde eine gute und bezahlbare Alternative.

14
Sep
2009

Was ist das?



Frohes Raten...

10
Jul
2009

Peng- weg war er!

Soviel zum Thema
"Garantiert unkaputtbar Dank spezieller Beschichtung..."



Spätestens JETZT weiß ich, dass der Verkäufer auf Eb** mich damals veräppelt hat. Plötzlich saß ich ne Etage tiefer, einfach so. Daher-

Ruhe sanft, werter, treuer Ex-Schreibtischstuhlball.
Ich reanimiere derweil mein Ohr. War ganz schön laut, der Knall.

14
Mai
2009

kunterbuntes Wochenende

Vergangenes Wochenende war ich eingeladen. Eingeladen bei meinem vierbeinigen Freund, da Herrchen und Frauchen unterwegs waren.
Der Gute gab sich redlich Mühe, mich auf Trab zu halten:

So war er zunächst entsetzlich verwirrt darüber, dass ich diesmal wohl etwas länger als sonst lediglich eine Stunde bei ihm war und warf mir beim zweiten Spaziergang immer wieder Blicke á la
"Ey, was machst denn DU noch hier??" zu- welche ich mit einem schmunzelnden Kopftätscheln quittierte und ihm versicherte, dass ich nicht vorhabe, ihn zu entführen :)

Des weiteren war er eines Abends so aufgedreht, dass er sich aus lauter Sympathie wieder von seinem Fressen trennte und Teile eines alten Stofflappens als Nachtisch verspeiste- was ihm wenig später die Verdauung nicht wirklich dankte...

Doch natürlich überwogen die wirklich schönen Momente:

So machte ich die sehr interessante Entdeckung, dass so ein Hund schon ein gewisses Flirtpotenzial besitzt. So sprach mich plötzlich ein Typ Marke Sunny-Boy an, welcher beim Anblick meines Begleiters in wahre Entzückensseufzer verfiel und mich, während er ihn mit ordentlich Krauleinheiten verwöhnte erst einmal nach seiner Rasse etc ausfragte und mir von seinem Tier erzählte...
aber nu- kann man ihm das Verübeln, bei diesem Blick?!


Schau mir in die Augen, Kleines!

Ich war so verdutzt, dass Herr Sunnyboy gleich zweimal rufen musste, ehe ich reagierte- ich bin es einfach nicht gewohnt, dass Leute mich ansprechen....

Dass Joscha trotz allem Getobe noch fast ein Baby mit seinen knapp 1 Jahr und einigen Monaten ist, sieht man hier recht gut:


Embyro-Haltung

und wie Kinder äh junge Hunde eben so sind... neugierig ohne Ende:


Mhhh... was riecht hier denn so lecker nach Käse?? Ob man das fressen kann?!

Alles in allem:
Er hat mich zwar manchmal etwas Nerven gekostet, doch zugleich hat er auch immense Muttergefühle in mir geweckt und mir vor allem in vielen Punkten unendliches Vertrauen geschenkt...ein wahres Multitalent!

Fazit:
Ich bräuchte wirklich irgendwann ein Tier.
Sie tun besonders der Seele unendlich gut.

© aller Fotos lady m

17
Sep
2008

Dachbodenfund

Schon lange war sie nicht mehr auf Entdeckungsreise gegangen- hoch oben auf dem geheimnisumflochtenen Dachboden, - dem Ort, an welchem angeblich unzählige stumme Zeugen der Abenteuer ihres Vorfahren, dem Pirat "Van de Bleeken" zu finden waren. Warum nur wagte es sich kaum jemand an diesen Ort der Erinnerung ?

Neugierig öffnete sie so eines Tages, als ihre Eltern in weiter Ferne weilten, die spinnenumwobene Dachbodenkammer und entdecke direkt auf einem kleinen Tischlein eine alte Kiste, dessen Inhalt ihre Augen erfreut aufglitzern ließ:



Eine eigenartige Anziehungskraft ging von dieser Kiste aus.
Fast wie in Trance ergriff sie das Kästchen und stieg die Bodenleiter wieder hinunter.
Als sie zart über eine Muschel strich, erfasste sie eine Woge der inneren Wärme. Was nur geschah hier?!
Da vernahm sie eine weit entfernte, hauchdünn wisperne Stimme:
"Halte uns... halte uns in Ehren... Zeigen... wir möchten Dir etwas zeigen......."
Was nur hatte dies alles zu bedeuten ? War es der Geist ihres Vorfahren, der zu ihr sprach ? Und wie, wie nur meinte dies diese mysteriöse Stimme...?
Unwillkürlich schloss sie die Augen.
Und da erschien es ihr vor ihrem Inneren Auge:



Was auch immer hier mit ihr geschah:
sie spürte- es war gut !
Und so wankte sie zu ihrer alten Kommode, leuchtete sie mit ihrer einzigen Lichtquelle, ihrer Kerze aus und begann mit der Arbeit.
Danach löschte sie die Flamme und sank in einen tiefen Schlaf.
Am nächsten Morgen dann betrachtete sie ihr Werk:




und vernahm beim Öffnen einer Schublade einen zarten Lufthauch, welcher über ihre Wange strich und ein leises
"Danke, wertes Menschenkind........" wisperte.


story and photos by © marianne september 08

25
Jul
2008

Mal raus "entführt"

...wurde ich die vergangenen Tage von einer lieben Person,einem begeisterten Hobbyfotografen mit sehr viel Talent !, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte und die mich besuchen kam.

Nachdem es mir die Tage zuvor nicht wirklich sehr gut ging, tat mir dieser "Tapetenwechsel" sehr gut.
Auch, wenn ich schon sehr stark merkte, wie fremd und ungewohnt es für mich ist, plötzlich "im Doppelpack" zu Veranstaltungen oder im Alltag unterwegs zu sein.

Und so machte ich die Tage über Bekanntschaft mit u.a. dieser Dame hier:


einer Jadebusennixe,

betrachtete sehnsüchtig und voller Inselzeit-Erinnerungen das weite Meer und schaute fasziniert den Möwen nach

und sagte auf einmal zu meinem Begleiter, als wir am Dangaster Strand entlang schlenderten:

"Du ?! Ich mach´s !!"
Er schaute mich irritiert-fragend an.
Und schwups hatte ich meine Sandalen ausgezogen und stand im kalten Watt. Herrlich !!!
Ich konnte mich gar nicht satt sehen und - riechen an dieser gigantisch-tollen Landschaft! Wie ein Kind watschelte ich durch das Watt, blieb dabei immer wieder stehen, um Meeresbewohner wie diesen hier


zu bestaunen.
Sogar Pflanzen wuchsen hier !



Ja, hier ist Natur noch wirklich Natur...

Eine bleibende Erinnerung hab ich mir auch geholt:
trotz bewölktem Himmel bekam ich einen dicken Sonnenbrand im Gesicht.

Danke, t., für diese Tage!
Und ein besonderes Danke für Deine Hilfsbereitschaft!

Fotos ©by t.

3
Jul
2008

Through the magic forest

Scheu hielt sie inne. Vom rechten Wege war sie abgekommen, da sie wieder einmal ihren Tagträumereien zu sehr nachgegeben hatte. Erst der plötzliche Schrei eines Tieres hatte sie aufgeschreckt. Als sie sich gewahr wurde, wo sie sich befand, erschauderte sie:
The magic forest !!
Sollte sie es wagen, diesen verwunschenen Ort zu betreten? Entgegen aller Verbote ?
War es doch der einzige Weg, vor Sonnenuntergang das Schloss zu erreichen...



Bewegte sich dort hinter dem düstren Baumstumpf nicht etwas..?!
Ja, fast war es ihr, als würde sie schauriges Gelächter hören...
"Nur weiter, nur weiter, nur keine Furcht..." flüsterte sie sich Mut zu...



Unwillkürlich schloss sie die Augen. Möge nichts dran sein an der Sage der Krakenwurzel und des unruhigen, mordenden Geistes in ihr, welcher angeblich manch einem Waldarbeiter bereits das Leben kostete............



Und hier...?
Hieß es nicht, dass dies ein geheimer Ort für Diebesgut war? Und die Rache der Banditen grausam sein konnte...?! Oh, wie gut... wie gut, dass er leer war. Möge sie nur niemand beobachtet haben..........



Was nur diese Steine dort zu bedeuten hatten...?
Wie gut, dass sie nicht wusste, dass genau dort, in unmittelbarer Nähe von ihrem Pfad Hunderte von Leichen verscharrt liegen...verborgen unter der eisig schweigenden Erde...
die Steine,welche als stumme Zeugen dienen......



Welch eigenartige Bäume hier wuchsen...




Doch was war dies...?


Weiß.. die Farbe des Gutem... mitten auf dem Wege...
eine Wegweisung...?!

Instinktiv folgte sie dem Wege...und erblickte wenig später.......


welche sie klopfenden Herzens überschritt...
und schon bald sah sie ....



wohlvertraute Hinweise zu ihrer Heimat....



Angekommen !


Erleichtert erklung sie die letzten Stuflein zu ihrem Gemach....und fiel dort in einem tiefen Schlaf...................


~~~~~~~~~~~the end~~~~~~~~~~~~

Fotos: T.R. aka wortman
arranged and story by © marianne, July 2008