Über nicht gezauberte Obstkuchen
Dienstagmorgen.
Freudig erwache ich (diesmal sogar ohne eingeschlafene Hand, die ich sonst immer erst "wiederbeleben" muss!!), genieße meinen Vollkorntoast, schlürfe meinen Tee, werfe einen letzten Blick in meine Notizen und schwinge mich auf meinen Drahtesel Richtung "Studio".
Endlich, nach fast einem Monat darf ich wieder Technikerin spielen beim Tonbandzeitungsprojekt!
Und ja, ich freue mich auch, all die mittlerweile vertrauten Gesichter wieder zu sehen...
Doch als ich den Aufnahmeraum betrete, sehe ich, dass da *Piiep* am Regler sitzt- eine Technikerin, die lange krank war- und scheinbar nun wieder "mit im Boot" ist.
Ob ich heute hier bliebe in der Technik, weil eigentlich sie sich ganz gern wieder in die technischen Abläufe "reinwurschteln" würde. Ehe ich antworten kann, kommt noch Techniker Nr. 2 um die Ecke, der "ja eigentlich auch da wäre". Zwischendurch in all dem Kuddlmuddl wird halbherzig eine Aufnahme gemacht, logischerweise mit jede Menge Versprechern- wen wundert es bei dem Durcheinander.
Danach wird der "Dienstplan" gezückt und ich gefragt, ob ich dann und dann könnte. Dabei fällt mir auf, dass sie es ja auch gar nicht wissen konnte, dass ich heut dran wäre, weil ich- trotz nun doch schon längerer Mitarbeit dort- immer noch nicht namentlich dort vermerkt bin.
Nach zwei,drei Aufnahmen fühlt sich *Piiep* scheinbar wieder sicherer und sie sagt, dass ich dann ja eigentlich- so ich wollte- gehen könne, sie käme zurecht.
Irritiert und offen gesagt etwas enttäuscht möchte ich mich verabschieden und stoße- um das Chaos noch perfekt zu machen- fast mit Techniker Nr. 3 zusammen,welcher gerade zur Tür herein kam und mich ganz irritiert fragt, warum ich gehen würde, ob ich nicht mit *Piiep*, weil sie sicherlich noch "sehr unsicher" wäre nach der langen Abstinenz, das zusammen machen könne. *Piiep* lässt jedoch im Hintergrund zum wiederholtem Male verlauten, dass sie klar käme und Techniker 3 ja auch noch da und die Sprecherin (die eigentliche Hauptverantwortliche) fragt sichtlich genervt, ob wir "das" nicht später klären könnten. (The show must go on !)
Techniker 3 schaut daraufhin etwas dumm zwischen *Piiep* und mir hin und her, "entlässt" mich gnädig mit einem gemurmelten "Hmja, is eigentlich wirklich Blödsinn, hier zu zweit oder zu dritt zu hängen...", lässt *Piiep* überflüssigerweise wissen, dass eigentlich ich heute Dienst hätte und fragt mich im gleichem Atemzug, ob ich denn nächsten Dienstag könne.
Ich sage (immer noch tapfer lächelnd, obwohl ich innerlich brodel) dass ich das noch nicht sagen kann, da ich das mit meinem Arbeitgeber absprechen muss, winke ich in die Runde und verabschiede mich zum nächsten fest vereinbarten Termin.
Als ich wieder draußen beim Fahrrad bin, bin ich offen gesagt froh, dass ich das mit dem Obstboden, den ich gestern eigentlich noch machen wollte für die Pause dort- quasi als "Krönung" für meinen Job doch nicht gemacht habe.
Vielleicht täte ich doch besser daran, mich mal beim lokalen Radiosender hier zu erkundigen, ob die noch Leute gebrauchen könnten.
Vorausgesetzt, ich darf noch eine Weile in dieser Stadt hier bleiben...
Freudig erwache ich (diesmal sogar ohne eingeschlafene Hand, die ich sonst immer erst "wiederbeleben" muss!!), genieße meinen Vollkorntoast, schlürfe meinen Tee, werfe einen letzten Blick in meine Notizen und schwinge mich auf meinen Drahtesel Richtung "Studio".
Endlich, nach fast einem Monat darf ich wieder Technikerin spielen beim Tonbandzeitungsprojekt!
Und ja, ich freue mich auch, all die mittlerweile vertrauten Gesichter wieder zu sehen...
Doch als ich den Aufnahmeraum betrete, sehe ich, dass da *Piiep* am Regler sitzt- eine Technikerin, die lange krank war- und scheinbar nun wieder "mit im Boot" ist.
Ob ich heute hier bliebe in der Technik, weil eigentlich sie sich ganz gern wieder in die technischen Abläufe "reinwurschteln" würde. Ehe ich antworten kann, kommt noch Techniker Nr. 2 um die Ecke, der "ja eigentlich auch da wäre". Zwischendurch in all dem Kuddlmuddl wird halbherzig eine Aufnahme gemacht, logischerweise mit jede Menge Versprechern- wen wundert es bei dem Durcheinander.
Danach wird der "Dienstplan" gezückt und ich gefragt, ob ich dann und dann könnte. Dabei fällt mir auf, dass sie es ja auch gar nicht wissen konnte, dass ich heut dran wäre, weil ich- trotz nun doch schon längerer Mitarbeit dort- immer noch nicht namentlich dort vermerkt bin.
Nach zwei,drei Aufnahmen fühlt sich *Piiep* scheinbar wieder sicherer und sie sagt, dass ich dann ja eigentlich- so ich wollte- gehen könne, sie käme zurecht.
Irritiert und offen gesagt etwas enttäuscht möchte ich mich verabschieden und stoße- um das Chaos noch perfekt zu machen- fast mit Techniker Nr. 3 zusammen,welcher gerade zur Tür herein kam und mich ganz irritiert fragt, warum ich gehen würde, ob ich nicht mit *Piiep*, weil sie sicherlich noch "sehr unsicher" wäre nach der langen Abstinenz, das zusammen machen könne. *Piiep* lässt jedoch im Hintergrund zum wiederholtem Male verlauten, dass sie klar käme und Techniker 3 ja auch noch da und die Sprecherin (die eigentliche Hauptverantwortliche) fragt sichtlich genervt, ob wir "das" nicht später klären könnten. (The show must go on !)
Techniker 3 schaut daraufhin etwas dumm zwischen *Piiep* und mir hin und her, "entlässt" mich gnädig mit einem gemurmelten "Hmja, is eigentlich wirklich Blödsinn, hier zu zweit oder zu dritt zu hängen...", lässt *Piiep* überflüssigerweise wissen, dass eigentlich ich heute Dienst hätte und fragt mich im gleichem Atemzug, ob ich denn nächsten Dienstag könne.
Ich sage (immer noch tapfer lächelnd, obwohl ich innerlich brodel) dass ich das noch nicht sagen kann, da ich das mit meinem Arbeitgeber absprechen muss, winke ich in die Runde und verabschiede mich zum nächsten fest vereinbarten Termin.
Als ich wieder draußen beim Fahrrad bin, bin ich offen gesagt froh, dass ich das mit dem Obstboden, den ich gestern eigentlich noch machen wollte für die Pause dort- quasi als "Krönung" für meinen Job doch nicht gemacht habe.
Vielleicht täte ich doch besser daran, mich mal beim lokalen Radiosender hier zu erkundigen, ob die noch Leute gebrauchen könnten.
Vorausgesetzt, ich darf noch eine Weile in dieser Stadt hier bleiben...
ladyofromance - 19. August, 10:39
